Konjunkturprogramm – welch seltsames Ding.
Also nach Jahren des Globalisierungshypes haben die Menschen in Europa zunehmend nichts mehr auf der Naht. Die Konjunktur schwächelt und nun bricht auch noch der Export ein. Na super!
Ist doch wohl klar, dass man seine bescheidenen Ressourcen lieber in den Lebenserhalt steckt, als irgend einen Mist zu konsumieren, um eine globalisierte Wirtschaft am Leben zu halten.
Überhaupt: woher kommt eigentlich die unglaublich unverschämte Erwartung, dass man zwar die Jobs nach Übersee exportieren kann, aber die Waren hier an den Mann bringen will? Na ja, funktioniert ja auch nicht.
Also versucht man es mit Konjunkturprogrammen. Da geht das Geld dann direkt – ohne sichtbare Gegenleistung - an die Konzerne. Bezahlt von den heutigen und zukünftigen Steuereinnahmen. (Staatsschulden → Inflation → Kaufkraftverlust).
Wer also nichts kaufen will (weil er nicht kann) wird über Staatsverschuldung und Inflation enteignet? Na super, wer hat eigentlich die Drecksäcke gewählt, die das alles verbocken? Ach so ... wir alle.
Na denn, weitermachen!


